Szusza-Ferenc-Stadion, Budapest (HU)

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Architektur

Das Szusza Ferenc Stadion, benannt nach Ujpest-Klublegende Ferenc Szusza kommt in ansprechendem und passendem Lila-Weiß daher und wurde im Jahre 2002 auf den jetzigen Stand gebracht. Das Original ist von 1923. Die Tribünen werden nach oben hin steiler, was dem Ganzen etwas den Eindruck verleiht, als hätte man da einfach ein paar Sitzschalen in eine riesige Halfpipe geschraubt. Die Haupttribüne ist ein Zweirang-Bau mit 16 Reihen und hat über dem zweiten Rang noch eine Ebene mit Skyboxen. Die drei anderen Tribünen verfügen über jeweils einen Rang mit ebenfalls 16 Sitzreihen, dahinter befinden sich Kioske, Toiletten und Funktionsräume. Überdacht wird das Stadion in einigermaßen großer Höhe von einem charakteristischen Bogendach. Nur hat man bei der Gegengerade die Form vor die Funktion gestellt, denn statt sich die Ästhetik des Baus durch ein zu langes Dach kaputt zu machen, hat man die ersten 6 Reihen einfach unüberdacht gelassen.

Warum ist eigentlich vorher noch niemand auf die Idee gekommen, die farbigen Sitzschalen je Block mit einem Rahmen aus einer Reihe weißen Sitzen zu versehen? Das sieht absolut großartig aus! Kirsche auf dem Sahnehäubchen sind vier wunderschöne Flutlichtmasten, die in Form eines auf dem Kopf stehenden Dreiecks geformt sind und Assoziationen zu einem Schifffahrtszeichen hervorrufen, was wiederum gut zum Anker im Vereinswappen passt.

Die neumodische Videotafel, die in der Ecke der Gegengeraden steht, wollte sich nicht zum Funktionieren überreden lassen. Glücklicherweise hängt unter’m Dach noch ne olle LED-Tafel, die zwar auch während des Spiels 3x abgestürzt ist, aber immerhin funktionierte es.

Baujahr: 2002
Kapazität: 13.501 Sitzplätze – 12.301 überdacht und 1.200 nicht überdacht.

41/50

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Parkplätze/Anfahrt

Parken kann man recht entspannt an der Straße, bzw. am großen Schotterparkplatz neben dem Stadion. Das sollte auch für mehr als die durchschnittlich 2.000 Besucher ausreichen. Nach dem Spiel ist man in ca. 5 Minuten auf dem Autobahnring. Mit der Metro kommt man nur bis ca. 1,5 km vor’s Stadion und muss den Rest laufen, bzw. mit dem Bus fahren. Straßenbahnen kennen den Stadtteil Ujpest auch nur aus Erzählungen…

15/20

Verpflegung

Für nur 1,25€ bekommt man 0,5l Softdrinks, für 1,50€ die gleiche Menge Bier. Zu Essen gibt’s dummerweise nur Knabberkram und Sonnenblumenkerne.

10/20

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Eintrittspreise/Vorverkauf/Einlass

Für 3,75€ kann man sich auf die Hintertortribünen hocken. Block D gehört den Ujpest-Fans, Block C den Gästen. Als neutraler Besucher ist man mit der Gegengerade gut bedient, das kostet 4,70€. Die Haupttribüne kostet 7,20€, bzw. 8,70€ (Unterrang/Oberrang). Knder unter 14 und Senioren über 65 kommen für lau rein.

Zum Kartenkauf vor Ort benötigt man den Personalausweis/Führerschein, weil der Name und das Geburtsdatum auf die Karte gedruckt werden.

Einen Onlineshop mit platzgenauer Buchung gibt’s auch, man kann mit EC- und Kreditkarte zahlen, aber offenbar nur Print@Home nutzen. Aber ganz ehrlich, nen Vorverkauf braucht da kein Mensch!

19/20

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Stimmung/Kulisse

Der Gast hatte nix am Start. Ujpest mit ca. 200 Motivierten, war ok. Die Gegentribüne wollte sich nicht zum Mitmachen überreden lassen.

Besuchtes Spiel: 30. Spieltag der NB1 am 12.05.2018 / Ujpest FC vs. Puskas Akademia FC (0:1)

Zuschauer: 2.040 / 0

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Fotos: https://flic.kr/s/aHsmiZG9oB

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